Über uns und über das Babykopfkissen BabyDorm®

Das Baby ist da – und das gesamte Leben der Familie steht plötzlich Kopf.

Tage und Nächte sind nicht mehr wir vorher. Das wissen wir!
Deshalb arbeiten wir täglich daran, dass Baby’s Schlaf so ruhig und gesund ist wie möglich.

Viele Studien haben gezeigt, dass Babys zum Schlafen am besten auf den Rücken gelegt werden. Dies sorgt unter anderem für freie Luftwege und verringert die Gefahr des Plötzlichen Kindstods.
Dabei kann es dazu kommen, dass das Baby eine Liegeposition bevorzugt und das Köpfchen häufig oder meist in diese Position legt. Da die Schädelknochen von Säuglingen in den ersten 8-12 Lebensmonaten weich und formbar sind, kann es zu Abflachungen des Schädels kommen.

Damit es gar nicht erst zu Abflachungen kommt, gibt es neben mobilisierenden Maßnahmen, unser BabyDorm® Kissen. Die Besonderheit des Kissens besteht darin, dass das Köpfchen des Babys gleichmäßig in der Mulde über der Matratze schwebt – ohne einseitigen Druck.

Das Kissen kam 2005 als erstes seiner Art auf den Markt und ist durch klinische Studien bestätigt.

Unsere Kissen werden natürlich in Deutschland und Europa hergestellt. Dabei liegt uns nicht nur der gesunde Schlaf des Babys am Herzen, sondern auch die Verwendung von gesunden Materialen.

Ausserdem reduzieren wir unsere Verpackungen kontinuierlich und achten auf recycelte Materialien. Daran arbeitet das BabyDorm-Team Tag für Tag: von links Kathrin Krebbers, Vanessa Enger, Piraveen Thevarajan und Anastasia Norlin.

 

Wer etwas tiefer in die Materie einsteigen möchte, liest hier weiter:

Wir, das BabyDorm® Team, haben im Sommer letzten Jahres die Herstellung und den Vertrieb des bekannten Babykopfkissens mit Lagerungsmulde BabyDorm® übernommen. Das Kissen selbst ist seit 2006 am Markt und war damals das erste seiner Art. Und ja, wir sind absolute Überzeugungstäter auf diesem Sachgebiet. Rundum gesunder Schlaf für die Kleinsten und damit einhergehend ruhige Tage und Nächte für den Rest der Familie liegen uns sehr am Herzen. Deshalb befassen wir uns täglich mit dem Thema Vermeidung und Verbesserung von lagerungsbedingten Kopfasymmetrien bei Babys: 

Flache Stelle am Kopf des Babys:

Seit den 1990er Jahren raten Kinderärzte, Babys im ersten Lebensjahr auf dem Rücken schlafen zu lassen. Diese und andere Maßnahmen haben dazu geführt, dass heutzutage weniger Säuglinge am plötzlichen Kindstod (SIDS) sterben. Die sinnvolle Maßnahme hat allerdings auch einen Nebeneffekt: Liegen Babys nicht nur nachts, sondern auch tagsüber fast ausschließlich auf dem Rücken, können sich deren Schädel verformen. Typisch für solche lagerungsbedingten Schädeldeformitäten ist ein einseitig oder beidseitig abgeflachter Hinterkopf (Plagiozephalie bzw. Brachyzephalie). Die abgeflachte Stelle am Kopf des Babys kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und in selteneren Fällen auch dazu führen, dass sich zusätzlich die Ohrachse verschiebt, die Stirn einseitig vorwölbt oder die Gesichtsasymmetrie verändert.

Woher kommt das?

Das Köpfchen eines Babys besteht aus Schädelplatten, die noch nicht fest zusammengewachsen sind. Das macht auch Sinn, denn die Weichheit und Beweglichkeit erleichtert die natürliche Geburt und das rasche Wachstum des Kopfs in den ersten Lebensmonaten. Allerdings kann sich der Schädel in diesem Zeitraum auch verformen. Mediziner unterscheiden Kopfasymmetrien bedingt durch die Geburt, die sich in aller Regel rasch zurückbilden, von flachen Stellen, die in den ersten Lebenswochen lagerungsbedingt entstehen. Seit empfohlen wird, Kinder zur Vermeidung des plötzlichen Kindstods zum Schlafen auf dem Rücken zu lagern, hat die Anzahl der lagebedingten Kopfabflachungen stark zugenommen. Als Ursachen z.B. gelten:
·         häufige einseitige Rückenlage
·         eine Lieblingsseite des Kindes zum Teil durch (muskuläre) Einschränkungen der Kopfbeweglichkeit
·         Mehrlingsgeburten
·         Frühgeburten oder Entwicklungsverzögerungen

Was tun bei Plattkopf?

Schädelabflachungen treten in den ersten Lebenswochen und -monaten bei etwa zehn bis zwanzig Prozent aller Säuglinge auf. Insbesondere bei ausgeprägten Deformitäten raten Ärzte zu einer möglichst frühen Diagnostik und Therapie.
Für die Diagnose reicht oft eine kurze Untersuchung und ein Gespräch mit den Eltern. Der Arzt schaut sich die Kopfform an und tastet den Schädel ab. Manchmal hilft ein Ultraschall, um andere Ursachen auszuschließen (insbesondere verfrühte Verknöcherungen der Schädelnähte, die meistens operiert werden müssten). Etwa 90 Prozent der Kopfasymmetrien, die bei Säuglingen mit sechs Wochen oder später festgestellt werden, sind lagerungsbedingt. 

Zunächst erfolgt in der Regel eine Lagerungstherapie. Sie ist besonders effektiv bei Neugeborenen bis vier Monaten. Säuglinge mit einseitig abgeflachtem Hinterkopf (Plagiozephalie) werden bewusst auf der nichtbetroffenen Seite gelagert. Eltern können Anreize schaffen, damit sich die Babys auf die nicht betroffene Seite drehen (zum Beispiel über Lichter, Spielzeug, Ansprechen und Füttern von der Seite.) Physio- oder Osteopathie sollten die Therapie ergänzen, wenn Bewegungseinschränkungen des Kopfes bestehen. 
Im Folgenden sollten Eltern und Hebammen dann beobachten, ob das Baby die Liegeposition variiert oder in einer bevorzugten Stellung auf einer Lieblingsseite schläft. Es hilft auch, die Kinder wechselseitig zu lagern. Gesunde Babys können natürlich auch getragen werden und tagsüber, wenn sie wach sind, unter Beobachtung auch mal auf dem Bauch liegen. Dies stärkt die Muskulatur und animiert die Babys, das Köpfchen zu heben.

Babykopfkissen mit Mulde

Während des Schlafes können die Eltern die Kopfposition des Kindes nicht durchgehend korrigieren, so dass die Verwendung von Babykopfkissen mit Lagerungsmulde weiterhilft. In diesen Kissen schwebt das Köpfchen über der Matratze. Das Eigengewicht des Kopfes wird also gleichmäßig verteilt und Abflachungen des Schädels können vermieden oder verbessert werden. Das Original unter diesen Kissen ist unser BabyDorm®, das es seit 2006 gibt.

Wir erleben täglich, wie erleichtert Eltern sind, diese Therapiemöglichkeit nutzen zu können. In manchen Fällen bewahrt unser Kissen Babys vor einer Helmtherapie, bei der ein individuell angepasster Kunststoffhelm zur Anwendung kommt, den die Kinder 23 Stunden am Tag tragen. Babykopfkissen stellen so eine wesentlich schonendere Variante dar.

Haben Sie Fragen oder möchten bestellen? Wir sind gern für Sie da! 02151-5796210