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Professoren der Chirurgie raten zu Lagerungskissen für Babys

Meerbusch, 25.03.2014, in diesem Jahr befassten sich die Fachärzte und Professoren im Rahmen des 131. Fachkongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in Berlin auch mit der Angst der Eltern vor dem plötzlichen Kindstod. Insbesondere mit den Auswirkungen der Rückenlage auf den Kopf des neugeborenen Babys.

Besorgte Eltern, die ihr Baby wegen SIDS (Sudden Infant Death Syndrome/Plötzlicher Kindstod) nur auf dem Rücken schlafen lassen, riskieren das Verformen des Schädels ihres Babys. Denn aufgrund der noch weichen Schädelknochen kann der Hinterkopf abflachen – und in schweren Fällen können Halswirbelsäule und Kieferknochen dauerhaft Schaden nehmen. Etwa jedes 200. Kind sei von Deformationen betroffen schätzt der Kinderchirurg Guido Fitze, der Uniklinik Dresden. „Drei bis vier Fälle sehe ich wöchentlich in meiner Sprechstunde“, erläutert er gegenüber der dpa. Um dies zu verhindern, sollten Eltern das Baby nachts auf ein Lagerungskissen betten, bei dem der Hinterkopf frei in der Luft schwebt.

Professor Joachim Jähne, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), erläutert: „Das Köpfchen des Kindes sollte auf einer Lagerungskissen gelegt werden, das die hintere Partie frei in der Luft schweben lässt. Mit dieser einfachen Maßnahme lassen sich Kopfverformungen vermeiden.“

Eines der ersten Lagerungskissen für Neugeborene ist war das 2005 entwickelte BabyDorm®. Das Kissen gibt es in drei Größen. Sie schützen Neugeborene vor Kopfverformungen und unterstützen die Rückenlage. Ausserdem sind sie für Allergiker geeignet, atmungsaktiv und temperaturausgleichend. BabyDorm® wurde gemeinsam mit Physiotherapeuten, Kinderärzten, Osteopathen, Hebammen und Kinderkliniken entwickelt.

Alle Kissen werden aus schadstofffreien und zertifizierten Materialien in Deutschland und Ungarn hergestellt.